In diesem Monat
abgedreht: Neues vom Film
Strandgut-Preview: Insel der Abenteuer
Film: Der Weiße mit dem Schwarzbrot
Film: XXY
Film: You kill me
 
Ausstellung in Frankfurt
Musik-Tips
Reise-Tips
Theater: Fremde im Haus
Theater: Mutter Courage
aufgespießt: gastronews
Gastro-Tip: Zimt & Koriander
 
Kritik der reinen Unvernunft
Jovi meckert 8: Haste mal ein Tempo?
 

Duell und Duett
»Ein verlockendes Spiel« von George Clooney

George Clooney hat der Verlockung nicht widerstehen können, der guten alten Screwball-Komödie seine Referenz zu erweisen. Er spielt Dodge Connolly, einen alternden Football-Profi, der sich smart in Pose setzt, um eine kecke Blondine anzubaggern: Renée Zellweger alias Lexie Littleton, Top-Journalistin auf der Suche nach einer sensationellen Story.

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Rififi in London
»The Bank Job« von Roger Donaldson

Es war der größte Bankraub in der britischen Geschichte. Dennoch ist über den »Walkie-Talkie-Raub« sehr wenig bekannt. Jetzt hat das Autoren-Duo Dick Clement und Ian La Frenais, im Gangsterfilmgenre (»Villain«, 1971) ebenso zu Hause wie in der Komödie (»Still Crazy«, 1998) den Bankraub, der 1971 in London stattfand, zu einem Film verarbeitet, der einerseits klassisches Genrekino ist und andererseits der weltmännischen Eleganz, die durch »Ocean’s Eleven« (und dessen Nachfolgefilme) die Gattung des »caper movie« in den letzten Jahren definiert hat, eine Alternative entgegensetzt: hier ist noch schweißtreibende Handarbeit gefragt und nicht elektronische Spielerei.

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Altern für Anfänger 19: Dorn im Auge

»Der Widerstand gegen die Nazis nimmt täglich zu«, notierte der Publizist Johannes Gross Mitte der 1950-er Jahre spöttisch. Ähnliches könnte man über die 68er formulieren, zu denen heute jeder gehört haben will. Selbst Josef Ackermann (60), Vorstandssprecher der Deutschen Bank, durchschnittliche Einkünfte pro Jahr 14 Millionen Euro, davon etwa 1,5 Millionen garantiert, der unwesentliche Rest als Prämie für den rauschenden Erfolg, den seine Firma trotz US-Immobilienkrise erzielt hat. Ein »Revoluzzer« war er natürlich nicht, aber mit den emanzipatorischen Ideen von damals habe er durchaus sympathisiert. Worin immer die bestanden haben mögen. Vieleicht hat er Geld in den legendären 68-er Film »Züri brännt« investiert, oder er hat einem Pflastermaler mal ein paar Franken zugesteckt. Vielleicht kann er »The times they are a changing« auf dem Kamm blasen oder ist mit Alain Tanner befreundet, dessen Jonas vor 8 Jahren 25 geworden wäre.

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