Strandgut – Das Kulturmagazin für Frankfurt und Rhein-Main

Ortswechsel

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Ortswechsel! Die seit über 60 Jahren bestehende Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank gastiert im MGGU. Die Kunstwerke verlassen ihre angestammten Plätze in der Bank und ziehen temporär in die historische Villa des Museums ein. Diese erste museale Präsentation der bedeutenden Notenbanksammlung gibt mit einer Auswahl von ca. 90 Kunstwerken einen markanten Überblick über die Sammlung von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart – darunter Werke von Künstler*innen wie Georg Baselitz, Rupprecht Geiger, Isa Genzken, Katharina Grosse, Ernst Wilhelm Nay oder Jorinde Voigt. Eine thematische Gliederung in den Räumen des MGGU lässt ungewöhnliche Dialoge und Spannungsfelder entstehen.

Die Anfänge der mittlerweile mehrere Tausend Werke zählenden Sammlung, die deutschlandweit über die verschiedenen Standorte der Bundesbank verteilt ist, liegen in den 1950er Jahren und dem Erwerb junger informeller Positionen wie Karl Otto Götz oder Heinz Kreutz. In den folgenden Dekaden wurde die Sammlung nach und nach durch aktuelle Positionen erweitert. Der Erwerb von Malerei, Grafik- und Papierarbeiten, Skulpturen wie auch vereinzelt Fotografien spiegelt zudem die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wider: Die Sammlungstätigkeit fokussiert sich auf Kunst aus dem deutschsprachigen Raum, nach der Wiedervereinigung 1990 kamen dezidiert Künstler*innen aus den neuen Bundesländern hinzu.

© Annette Kelm, 2022, Foto: Deutsche Bundesbank

8.7.2022–8.1.2023

Öffnungszeiten

Di., Mi., Fr., Sa., So., 10–18 Uhr

Do., 10–20 Uhr

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