Krieg ist aktuell erschreckend gegenwärtig: in den Zeitungen, der Tagesschau, den Talkshows, den Gesprächen im Freundeskreis und in der Familie. Deshalb eröffnet das Freie Schauspiel Ensemble die neue Spielzeit am 24. September mit vier Thementagen »Warum Krieg?«. Neben der Wiederaufnahmepremiere »Diplomatie« von Cyril Gély, der Inszenierung »Ich werde sein – Das Drama Rosa Luxemburg« stehen verschiedene Lesungen zu dem Thema auf dem Programm. Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, der der Frage »Warum Krieg?« nachgeht, wird konfrontiert mit Passagen aus dem aktuellen Buch von Ole Nymoen, der darlegt »Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde.« In den Romanen »Im Westen nichts Neues« und »In Stahlgewittern« beschreiben Erich Maria Remarque und Ernst Jünger schonungslos, wie Krieg aussieht und was er mit den Menschen macht. Eine weitere Lesung »Run Soldier Run« erzählt die Geschichten von vier Deserteuren aus vier Ländern. Im Anschluss an alle Lesungen finden moderierte Publikumsgespräche statt.
Freies Schauspiel Ensemble: Thementage »Warum Krieg?«