Wolfgang Hollegha
202615mar(mar 15)12:0025oct(oct 25)18:00Wolfgang HolleghaDenk nicht, schau!:Ausstellung

Event Details
Ohne Titel / Untitled, 1974 Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 360 × 420 cm Giese & Schweiger Kunsthandel © Nachlass Wolfgang Hollegha / Hollegha Estate Foto
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Ohne Titel / Untitled, 1974 Öl auf Leinwand / Oil on canvas,
360 × 420 cm Giese & Schweiger Kunsthandel © Nachlass Wolfgang Hollegha /
Hollegha Estate Foto / Photo: N. Lackner / UMJ
Wolfgang Hollegha (1929–2023) ist Meister der präzisen Verdichtung und Reduktion. Das macht ihn in einer Zeit, in der visuelle Reize allgegenwärtig sind, höchst aktuell. In der Anschauung der Natur beginnt für den Maler der Dialog zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion: »Wenn ich das Sichtbare als Ausgangspunkt nicht hätte, wäre das, was ich mache, ein rein willkürliches Geschmiere. Ich brauche das Sichtbare als Ausgangspunkt, um es zu verändern.« Diese Haltung ist der Grundstein seines Schaffens.
Im mre feiert Hollegha seine große Deutschlandpremiere. Er zählt zu den bedeutendsten Malern Österreichs nach 1945. Bereits um 1960 feierte er große Erfolge in New York. Clement Greenberg, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Kunstkritiker, sah Hollegha auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus. Er stellte in den USA an der Seite von Maler:innen wie Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland aus. Die Sammlung Reinhard Ernst ermöglicht eine berührende Wiederbegegnung mit seinen historischen Weggefährt:innen.
Trotz dieser internationalen Anerkennung entschied sich Hollegha bewusst gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen und zog sich 1962 auf einen Bauernhof am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte ein farbenprächtiges, oft monumentales Werk.
15.3.-25.10.2026
Di.–So., 12–18 Uhr
Mi., 12–20 Uhr
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Uhrzeit
März 15 (Sonntag) 12:00 - Oktober 25 (Sonntag) 18:00(GMT+00:00)