Die Veranstalter dieses Konzerts finden ziemlich blumige Worte für diese so besondere Band: »Orange klingt gleichzeitig wie eine wild gewordene Herde Elefanten in der Steppe der Serengeti und ein in tiefer Meditation versunkener Koi-Karpfen im Kühlbecken eines Kernreaktors.« Wie darf man sich das vorstellen? Wohl so: Treibende Basslinien, World-Beats, mystische Klangebenen aus elektronischen Flächen und Didgeridoo, Trommelrhythmen. Also eine Art von Live-Goa, Trance-Dance, Ethno-Acid. Ziel des Abends ist es, so kündigt die Band an, einen Freiraum zu schaffen, in dem alle Tanzenden eins sind. Klingt herrlich nach den Sechziger, Siebzigern, klingt nach Mainzer Goa-Parties in den frühen Neunzigern. Könnte ein Klasse-Abend werden … oder?
Orange – KUZ Mainz