Binsenweis, aber trotzdem wahr: das Alter ist eine unerschöpfliche Fundgrube für künstlerisches Tun, ob in der Malerei, dem Tanz, dem Schauspiel, der Literatur, der Performance. Das Alter transzendiert Entwicklungsprozesse, fasst Gelebtes zusammen und weist in die Zukunft – für jeden Einzelnen und für jeden sichtbar.
Diesem Thema widmet sich nun ein Festival im Mousonturm unter der Fragestellung »How to make a Life?« Wie wollen wir leben und älter werden? Was bedeutet ein gelungenes Leben – für wen?
Vom 17. September bis zum 4. Oktober möchte der Mousonturm sich in einen Ort der Begegnung und der Erfahrung verwandeln, der individuellen und der Gruppenerlebnisse, werden sich Kunst, Zirkus und Performance mit dem Alterungsprozess auseinandersetzen und es werden neue Formen des gemeinschaftlichen Erfahrens ausprobiert werden, zum Beispiel auch bei so alltäglichen Dingen wie Kochen und gemeinsamem Essen.
Dabei sind u.a. Jetse Batelaan, Tim Etchells, Danya Hammoud, Deborah Hay, Samara Hersch, Wen Hui, Faustin Linyekula, Phia Ménard und Eszter Salamon.
How to Make a Life? Ein Festival im Mousonturm zum Prozess des Alterns