Ein Klezmer-Zirkus

In Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde und dem Jüdischen Museum setzt sich die Romanfabrik im Rahmen der »Tage des Exils 2026« für ein besonderes Projekt ein. Unter dem Titel »Tshemodan« (Jiddisch: Koffer) verbinden Künstler Akrobatisches mit virtuoser Musik (Klezmer-Band Tsirk Dobranotch) und jiddischem Humor zu einer, wie es heißt, »poetischen Erzählung über Wanderschaft, Exil und kulturelle Selbstbehauptung.« Das Ganze wird zu erleben sein im Kinder- und Jugendzirkus Zarakali (Platenstr. 79) im Frankfurter Nordend und ist somit durchaus als Veranstaltung für alle Generationen gedacht, denen Erinnerungskultur etwas bedeutet.
Am 20.8. (19 Uhr) wird es in der Deutschen Nationalbibliothek eine musikalische Auftaktveranstaltung zu den Tagen des Exils geben, bei der die Historikerin und Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa (Menschenrechtsorganisation »Memorial«) als Schirmherrin die diesjährige »Rede zum Exil« halten wird.
Im Jüdischen Museum gibt es am 23.8. einen ergänzenden Klezmer-Zirkus-Workshop für Kinder, in dem artistische Tricks, Bewegungen zur Musik und Tanz mit den Artisten gelernt werden können.

Bernd Havenstein / Foto: Tsirk Dobranotch, © Andrey Kezzin
Karten dafür zu 6 € über www.jüdischesmuseum.de/tickets
Die Termine im Zirkus Zarakali: 22. und 23. August, jeweils 19.30 Uhr
Infos und Tickets (inkl. RMV) über www.romanfabrik.de oder Tel.: 069/49 40902

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