Kunst, KI und das Städel Ein Festival zur Neubewertung der Positionen

Für den Leiter des Städel Museums Philipp Demandt hat es seine eigene Logik: »Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist es unser Anspruch, den Bildungsauftrag als Bürgermuseum konsequent weiterzuführen.« Nicht nur, dass die bereits präsentierten digitalen Angebote den Museums-Zugang für alle ermöglichen – ganz im Sinn des Gründers Johann Friedrich Städel – jetzt wird in einem Festival Anfang September ein umfängliches Podium errichtet, auf dem KI und der Einfluss auf Kunst diskutiert, dargestellt und auch in Frage gestellt wird. Dafür oder dagegen – wo bleibt die Autorenschaft in der Kunst, erbringt der Einzug der KI in den Kunstbetrieb und in der Öffentlichkeit Erweiterung oder Verengung? Wie verändert KI den Zugang zu Kunst und Wissen? Wie verändert sie unser gesellschaftliches Miteinander? Und schlussendlich: wie wandelt sich die Rolle des Museums? Trustworthy AI? Digitale Bildungsgerechtigkeit? Der Fragenkatalog ist breit gefächert.
Das Programm wird von Laura Cazés und Michel Abdollahi moderiert werden, als Gäste werden u.a. Hito Steyerl und Iljoma Mangold erwartet. Doch es gibt auch künstlerische Interventionen, Workshops und Open Labs sowie thematische Führungen zu Hauptwerken der Kunstgeschichte.
Das Museum bietet ein ermäßigtes Zwei-Tagesticket und Tickets für die einzelnen Festivaltage an.

as
Bild: Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum/Tetyana Lux
»Imagining Future in Noisy Times«
4. und 5. September, Tickets gibts jetzt schon online
www.staedelmuseum.de

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