Daniel Hollegha spricht über seinen Vater Wolfgang Hollegha im Museum Reinhard Ernst

Derzeit ist im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden eine Wieder-Entdeckung zu feiern: der österreichische Maler Wolfgang Hollegha (1929–2023). In den 1960er Jahren bereits mit Galerie-Einladungen in New York und Los Angeles, später auch in London überhäuft, einer bedeutendsten Interpreten des abstrakten Expressionismus, einer der wichtigsten Vertreter moderner österreichischer Kunst, hatte sich später in seinen selbst gebauten Atelierturm am Rechberg zurückgezogen und lebte dort für seine Kunst – abseits vom Trubel des Marktes. In Wiesbaden sind all seine künstlerischen Stationen zu sehen, die Ausstellung reiht die Werke ein in den Kontext wichtiger US-amerikanischer Künstler*innen wie Helen Frankenthaler und Jackson Pollock und verfolgt seinen eigenen Weg zurück in Österreich.
Sein Sohn Daniel Hollegha kommt nun am 28. Juni in das Museum, um den Lebensweg seines Vaters vorzustellen und durch die Schau zu führen. Schwerpunktmäßig stellt er auch einen weiteren Wohnsitz seines Vaters vor, Montes, in Nordspanien. Auch dort hatte er sich einen Arbeitsort nach seinen Vorstellungen geschaffen.
Das Programm am 28. Juni sieht Folgendes vor: 15 Uhr – Führung durch die Ausstellung mit Daniel Hollegha. Treffpunkt: Vor dem Maki-Forum. Es schließt sich ein Gespräch mit Daniel Hollegha um 16.30 Uhr an, das man auch gesondert besuchen kann.

as
Ticket für das Gespräch: 8 €, Kombiticket für 20 Euro.
www.museum-re.de

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