Die Welt im Geld – Veranstaltungen zur laufenden Ausstellung im Historischen Museum

Zwei besondere Veranstaltungen begleitend zur Ausstellung »Die Welt im Geld- Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte« kündigt das Historische Museum jetzt an. Am 12. November wird der Historiker Sven Beckert, Professor für Amerikanische Geschichte an der Harvard University, sein Buch »Kapitalismus, Geschichte einer Weltrevolution« vorstellen. »Statt den Kapitalismus als europäisches Exportprodukt zu betrachten, erfasst er in ihn seiner internationalen Vernetzung« schreibt das Museum dazu. Die Verbindung zu arabischen Kaufleuten, indischen Webern und versklavten Afrikaner*innen auf karibischen Zuckerplantagen bilden ebenso einen Teil dieses Kapitalismus- Puzzles wie Amsterdamer Finanziers oder Stahlindustrielle im Saarland.

Am 12.11., Leopold-Sonnemann-Saal, im Historischen Museum, um 18.30 Uhr.

 

Drei Tage später, am 15.11., gastiert dort das Theaterkollektiv VOLL:MILCH zum Thema »Un-Sichtbarkeiten der Geldschöpfung«. Es möchte in seiner Arbeit der Frage nachgehen, welchen Einfluss Geldmärkte auf politische Handlungsmacht haben, wie der Offshore-Finanzmarkt funktioniert, oder was die Geldschöpfung von Geschäftsbanken über die Verbindung von Banken zum Staat erzählt. Gemeinsam mit dem Wirtschaftssoziologen Aaron Sahr, der politischen Ökonomin Andrea Binder und der Filmemacherin Carmen Losmann gestalten sie diesen Nachmittag.

Am 15.11., Im Historischen Museum, von 13.30 bis 18.30 Uhr.

Foto: © Historisches Museum Frankfurt

 

www.historisches-museum-frankfurt.de

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